Museum Erleben

Angelika Grepmair-Müller

Archiv für Sammlung Schack

Der Gesandtschaftsattaché, Dichter, Übersetzer und Privatgelehrte Graf von Schack legte etwa 1860-80 neben König Ludwig I. eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Malerei des 19ten Jahrhunderts an. Sie enthält umfangreiche Werkkomplexe von Moritz von Schwind, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin und Franz von Lenbach, sowie eine bedeutende Gruppe 1:1maßstäblicher Kopien nach Werken Alter Meister. Die Repräsentation der Gemälde vor intensiv farbig getünchten Wänden lässt Spannung und Reflexion des 19ten zum 21sten Jahrhundert umso intensiver erspüren.

Im zweiten Obergeschoss der Sammlung Schack sind vor allem Landschaftsgemälde zu sehen – darunter die grandiosen Spanien-Landschaften Fritz Bambergers, die Graf Schack als früher deutscher Spanien-Entdecker und -Kenner erwarb. Schack hatte das Land (damals noch weithin terra incognita) selbst bereist und besaß tiefe Kenntnisse seiner Sprache, Geschichte und Kultur.

Derzeit sind in die Sammlung Schack bedeutende Werke der Neuen Pinakothek während der Dauer ihrer Renovierung integriert, so dass beispielsweise Feuerbach in einem umfassenden Werkkomplex betrachtet werden kann.

 

 

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