Museum Erleben

Angelika Grepmair-Müller

Archiv für Lenbachhaus/ Sonderausstellungen

I’m a Believer. Pop Art und Gegenwartskunst aus dem Lenbachhaus und der KiCo Stiftung
Das Lenbachhaus war der Ort der legendären Begegnung von Warhol und Joseph Beuys. Die Ausstellung »I’m a Believer. Pop Art und Gegenwartskunst aus dem Lenbachhaus und der KiCo Stiftung« beginnt mit dieser Geschichte. Klassische Positionen von Andy Warhol, Thomas Bayrle, Ulrike Ottinger und Hannsjörg Voth bilden den Auftakt. Von Sigmars Polkes »German Pop« über Stephen Shores Fotografien nordamerikanischer Vorstädte führt die Ausstellung bis in die Gegenwart des Populären in der Kunst. In dieser Reihe stehen Hans­Peter Feldmann, Isa Genzken,Judith Hopf, Daniel Man und Pietro Sanguineti. »I’m a Believer« ist zugleich ein Bekenntnis zur Malerei. Zu sehen sind eines der weltweit größten Gemäldekonvolute von Maria Lassnig, Werke von Miriam Cahn für die documenta 14 und neueste Malerei­Installationen der Amerikanerin Amy Sillman. Ein von Gerhard Richter eigens für das Lenbachhaus eingerichteter Raum stellt die Grenzen der
Kunst im Allgemeinen und der Malerei im Speziellen vor Augen. Richters Fotografie­Zyklus Birkenau macht die Darstellung des Undarstellbaren zum Thema. Er fragt, welche Bilder zur Erinnerung und Verarbeitung unserer Geschichte zur Verfügung stehen. Fotografien sowie Video­ und Dia-­Installationen von Gerard Byrne, Willie Doherty und Michaela Melián schließen sich diesen Fragen an und erweitern die Gattungen und Reflexionen der Ausstellung in die großen Themen unserer Gegenwart.

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Natur als Kunst. Landschaft im 19. Jahrhundert in Malerei und Fotografie 19. März bis 18.August 2019

Um 1800 wurden für die malerische Darstellung der Natur neue Motive, neue Techniken und neue Arbeitsbedingungen wirksam. Die Landschaftsmaler tauschten das Atelier gegen das Reisen und den inneren Imaginationsraum gegen das Erlebnis der freien Natur. Mit dem intimen Landschaftsbild fanden sie zu einer neuen, selbst erlebten Landschaftsdarstellung, wobei ihnen oftmals sehr modern anmutende, bereits auf den Impressionismus weisende Ansichten gelangen.

 

In der Ausstellung findet die Christoph Heilmann Sammlung mit ihrem breiten Spektrum an deutscher, französischer und skandinavischer Landschaftsmalerei gleich in zweifacher Weise inspirierende Nachbarschaften. Sie kann sich dort im Kontext einer Sammlung zur deutschen Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts präsentieren. Zugleich kommen in einem ungewöhnlichen Münchner „Gipfeltreffen“ zwei der innovativsten Bildmedien des 19. Jahrhunderts zusammen: die naturnahe Ölskizze aus der Sammlung der Christoph Heilmann Stiftung und die frühe Landschaftsfotografie aus dem Münchner Stadtmuseum.

 

Bildschön – Ansichten des 19ten Jahrhunderts (bis Sept.2019)

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